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                          13.07.2024

Kleingärtnerverein Emscherbruch feierte zweitägiges Sommerfest und die Niederlande gewinnen.

Zahlreiche Besucher waren zum Sommerfest gekommen. Auch in diesem Jahr feierte der Kleingärtnerverein "Emscherbruch" wieder an zwei Tagen ein Sommerfest. Der Termin war gut gewählt, denn am Tag zuvor hatten die Schulferien angefangen. Die Vereinsvorsitzende Veronika Quiske begrüßte die Gäste. An diesem Samstag lockten besondere Spezialitäten wie etwa Champions und Reibekuchen aber auch Würstchen und Nackensteaks vom Grill die Besucher in die Gartenanlage.Für den süßen Gaumen gab es ein opulentes Büfett mit hausgemachten Petra Kohmay würzt das Gemüse in der Champignonpfanne.
 
Torten. Eine besondere Hüpfburg sorgte für den Spaß bei den Kindern. Am Nachmittag besuchte der Pandabär vom Zeitungshaus Bauer das Fest. Die Kinder begrüßten den Pand sehr freudig.Kinder wie Erwachsene begrüßten das Maskottchen gleichermaßen freundlich. Besonders interessiert war dieser auch an den Informationsstand für den Wildbienenschutz. Der Architekt Björn Wollersheim, der schon das riesige Umwelt- und Insektenobjekt in der Gartenanlage geplant hatte, war mit einem eigenen Stand vertreten. Björn Wollersheim (Architekt), Hans-Jürgen Husmann (Bezirksfachberater), Panda , Hubert und die Vereinsvorsitzende Veronika Quiske
 
Zahlreiche Besucher kamen zu diesem Stand, um sich zu informieren. Auch der Bezirksfachberater Hans -Jürgen Husmann besuchte das Fest und den Infostand. Björn Wollersheim hatte Saatproben und verschiedene Stauden mitgebracht. Es gibt Wildbienen, die nur bestimmte Stauden anfliegen. Deshalb ist eine Vielzahl unterschiedlicher Stauden sehr zu empfehlen.Diese verschenkte er an Kleingärtner*innen, die einverstanden sind, dass er deren Garten für ein späteres Foto von der Staude besuchen darf. Manche Wildbienen besuchen nur bestimmte Pflanzen und besiedeln diese. Der Fachmann informierte und hatte auch umfangreiches Informationsmaterial dabei. Im Vereinsheim war ein riesiger Bildschirm aufgebaut. Panda am Infostand von Björn Wollersheim.
 
Die Fußballfans verfolgten am Abend via Bildschirm das EM- Spiel Niederlande - Türkei. Der Jubel über den Sieg der Niederlande war groß. Und auch vor dem Vereinsheim vergnügten sich die Gäste bei kühlen Getränken und sie tanzten zur Musik bis spät in die Nacht. Der Sonntag startete mit einem Frühschoppen. Das sonnige Wetter lud dabei zum Verweilen ein. Bigos und Erbsensuppe waren als besonderes Mittagessen sehr gefragt. Es hat sich bereits in RecklinghausenAuch am Abend waren noch leckere Getränke zu bekommen. Süd herumgesprochen, dass es diese polnische Spezialität "Bigos" seit ein paar Jahren auf dem Sommerfest gibt. Mit dem Mittagessen und Kuchen klang das Sommerfest aus. Nachdem auch die letzten Gäste gegangen waren, mussten die Tische und Stühle im Saal, wo zuvor die Besucher des Festes ein letztes Mal gesessen haben, herausgeräumt werden. Der Verein hatte neue Möbel gekauft und wollte diese nun aufbauen.Im Vereinsheim  verfolgten die Zuschauer das Fußballspiel Niederlande - Türkei.

Text und Bilder: Maria Althaus

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                               12.06.2024           

Willkommen neuer Mitglieder, Pflanzentauschbörse und besonderes Bier im KgV- Elper Quelle

vlnr. Konrad Kropf und der Vereinsvorsitzende Frank Mathäus rühren die Maische. Dabei achten sie auf die richtige Temperatur. Nicht umsonst heißt es Braukunst. Der Kleingärtnerverein „Elper Quelle“ in Herten-Scherlebeck hat sich in diesem Jahr etwas Besonderes für deren Gartenmitglieder einfallen lassen. Das vereinsinterne Treffen vor dem Vereinsheim wurde gut besucht. Es gab in diesem Jahr drei gute Gründe für die Vereinsmitglieder*innen um gerne zu dieser Veranstaltung kommen. Auch Tomatenpflanzen fanden neue Besitzer*innen.Jedes Frühjahr bietet der Verein diese Zusammenkunft an. Im Mai hatte der Vereinsvorsitzende Frank Mathäus seine Mitglieder*innen zu einer Pflanzentauschbörse eingeladen. Verschieden Blumen wurden eifrig getauscht . Hier sind es Tagetes. Dabei wurde diese Gelegenheit genutzt, um die neuen Vereinsmitglieder zu begrüßen und kennenzulernen. Die neuen Mitglieder, die im Laufe des Jahres - seit dem letzten Sommer Mitglied sind,- oder eine Parzelle erworben hatten, wurden vorgestellt. Hier lernten sich alle gemeinsam kennen.Frank Mathäus erklärte den Gartenanfängern was Kleingärtnern und Vereinsgemeinschaft bedeutet. und stellte diese den übrigen etablierten Gartenfreunden persönlich vor. Dieser Verein pflegt ein freundschaftliches Miteinander wo man sich gegenseitig kennt. Es wurden gute Gespräche geführt. Die neuen Mitglieder profitierten von den Erfahrungen der „alten Hasen“. Sie bekamen so ganz nebenbei Pflegetipps für ihre neuerworbenen Jungpflanzen gratis mitgeteilt. Es wurden Tomaten- und Paprikapflanzen verschenkt und getauscht, verschiedene Blumenstauden konnten alle Interessierten mitnehmen. Doch an diesem Tag gab es ein weiteres Highlight. Unter der fachkundigen Anleitung von Gartenfreund und Hobbybrauer Christoph wurde für ein leckeres, selbstgebrautes Bier die Zutaten dazu vorbereitet. Hopfen und Malz wurden auch hier als wichtige Grundzutaten für das Kochen der Maische Frank Marhäus zapft gekonnt vom Fass und probiert von dem köstlichen Nass. benötigt.So wird Bier hergestellt. Christian hat dies graphisch dargestellt. Doch genauso entscheidend ist auch die richtige Temperatur und viel viel Zeit für ein gutes Ergebnis. Viel Zeit. Knapp vier bis fünf Stunden wurden allein schon für das Ansetzen der Maische und das Läutern benötigt. Bierbrauer Christoph, der eine Braulizenz besitzt, führte anschaulich die interessierten Gartenfreunde in die Kunst des Bierbrauens ein. Und so hatte er schon mal ein kleines Fässchen zum Probieren bereitgestellt. Auf diese Weise bekamen die Kleingärtner eine Vorstellung von dem zu erwartenden Ergebnis, einem äußerst leckeren Bier, das jetzt bis zum Herbstfest im Oktober reifen darf. Die Kleingärtner freuen sich schon darauf. Auf die richtige Temperatur komt es an.  ( img Brauprobe]

Hobbybraumeister und Gartenfreund Christian kontrolliert die Mischung. 

 

Text: Frank Mathäus und Maria Althaus

Bild: Maria Althaus

 





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                       24.04.2024

Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V.

    

Wahlen und Ehrungen 

Der aktuelle Vorstand des Bezirksverbandes...

Der Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V. hatte am 13. April 2024 die von den Vereinsmitgliedern gewählten Delegierten der 19 dem Bezirksverband angehörenden Kleingärtnervereine zur Jahreshauptversammlung in die Vereinsgaststätte Jungfernheide eingeladen. Es mussten wichtige Wahlen durchgeführt werden. So stand auch turnusmäßig die Wahl des Bezirksverbandsvorsitzenden an. Die zahlreichen Delegierten aus den Städten    Recklinghausen, Herten, Oer-Erkenschwick und Datteln entschieden, wie der Bezirksverband künftig weiter aufgestellt sein wird. Nach den Tätigkeitsberichten der einzelnen Vorstandsmitglieder wurden verdiente Vorstandsmitglieder besonders geehrt.Werner Placzek überrascht  Hildegard Suntinger zu ihrem Abschied. Die Versammlung leitete der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek und er nahm auch die Ehrungen vor. Bild Ehrennadel und Urkunde für Leo JPG
Werner Placzek hält die Urkunde für Leo Walkowiak hoch.
 
Der langjährige Beisitzer Leo Walkowiak wurde mit der höchsten Auszeichnung des Landesverbandes geehrt.  Diese Ehrung bekommen nur Personen, die sich für das Kleingartenwesen verdient gemacht haben. Leo Walkowiak war über vier Jahrzehnte Vereinsvorsitzender im Kleingärtnerverein Lohfeld und hatte im vergangenem Jahr für ein Jahr wieder den Vereinsvorsitz übernommen. Die Vereinsmitglieder hatten ihn damals wiedergewählt, weil 2023 kein Vereinsvorsitzender gefunden worden war. Seine Amtszeit endete in diesem Jahr und die Nachfolge ist seit März dieses Jahres geregelt. Außerdem ist Leo Walkowiak seit 20 Jahren Beisitzer im Bezirksverband. Leo Walkowiak wurde die „goldene Ehrennadel des Landesverbandes“ und eine personalisierte Urkunde verliehen. Die Vereinsvorsitzende des "KgV-Lohfeld" holt die Ehrung für den erkrankten Leo Walkowiak ab.Da dieser erkrankt war, nahm die neue Vereinsvorsitzende des „KgV - Lohfeld“, Vanessa Große, stellvertretend die Urkunde entgegen. Danach wurde eine weitere Ehrung vorgenommen. Hildegard Suntinger, aus dem Kleingärtnerverein „Arbeit und Freude“ war Beisitzerin im Bezirksverband und die Beauftragte für Frauen, Jugend und Familie“. Werner Placzek überrascht Hildegard Suntinger mit einer goldenen Ehrennadel und einer Urkunde.Nach 12 Jahren in diesem Amt ging mit ihr eine Ära – Fachberatung für Frauen – zu Ende.-Sie wurde mit der „goldenen Ehrennadel des Bezirksverbandes“ und einer persönlichen Urkunde geehrt. Zusätzlich wurde ihr ein üppiger Blumenstrauß überreicht. Nach den Ehrungen wurden die Wahlen durchgeführt. Werner Placzek wurde für weitere vier Jahre zum Vorsitzenden des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner e.V. gewählt. Neue Schriftführerin im Bezirksverband ist nun Sandra Becker aus Herten. Auch sie wurde von den Delegierten für vier Jahre gewählt. Der Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann ist abermals durch Wiederwahl für eine weitere Amtsperiode in dieses Amt wiedergewählt worden. Hans-Jürgen Husmann, Schriftführerin Sandra Becker, Kassiererin Sigrid Bienek , Vorsitzender des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner Werner Placzek, Stellvertreter Marc Böhning, Beauftragte für Öffentlichkeit, Presse und Medien, Maria Althaus, Kinder- und Jugendbeauftragte Mandy Bartels. Es fehlen Leo Walkowiak und Svetlana Spielmann.Als Kinder- und Jugendbeauftragte ist - nun ganz neu – Mandy Bartels aus Oer-Erkenschwick, für die Kinder- und Jugendgruppen der Vereine im Verband tätig. Leo Walkowiak wurde in Abwesenheit erneut zum Beisitzer im Vorstand des Bezirksverbandes gewählt. Er hatte sich schriftlich bereit erklärt im Falle seiner Wiederwahl im Bezirksverband mitzuwirken.

 

Text und Bilder: Maria Althaus.

 

 

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                                26.03.2024

„ KgV- Hochlartal“ Grabeland ist jetzt ein Kleingärtnerverein 

Eine eingeschworene Gartengemeinschaft.Der Traum von der eigenen Scholle. Recklinghausen hat einen neuen Kleingartenverein. Seit kurzem gibt es nun 12 eingetragene Kleingartenvereine in Recklinghausen. Der jüngste „Kleingärtnerverein Hochlartal e. V.“ mit seinen 19 Parzellen am Hochlartalweg ist seit vier Wochen ein eingetragener Kleingartenverein. Anders als die 11 Recklinghäuser Kleingartenvereine ist hier nicht die Stadt, sondern die Propstei St. Peter die Verpächterin. Vor etwa einem halben Jahr erhielten die 27 Gartenmitglieder des Grabelandes die Kündigung.Da war das Schicksal noch ungewiss.... Diese Pächter sollten ihre geliebten Schollen samt Lauben aufgeben. Die Gartengemeinschaft suchte nach Rat und wandte sich an den Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V… Der Bezirksverband schaltete sich ein. Der stellvertretende Bezirksverbandsvorsitzende Marc Böhning sprach mit der Zentralrendantur der Kirche und führte die Verhandlungen durch. Er schlug vor, dass die Kirche Verpächterin bleibt, aber ein Verein werden wird, welcher künftig unter der Verwaltung des Bezirksverbandes stehen soll. Damit waren sie auch einverstanden und die Kündigungen waren abgewendet worden. Blick auf eine GartenparzelleDie 27 Gartenfreunde wurden am 28.11.2023 von dem Bezirksverbandsvorsitzenden Werner Placzek Vorsitzender vom Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V. in die Geschäftsstelle eingeladen. Dort fand eine Mitgliederversammlung statt. Der gesamte Vorstand vom Bezirksverband, sowie alle 27 Mitglieder*innen waren zusammengekommen. Der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek leitete die Versammlung. Der Name für den Verein war schnell gefunden, die Mitglieder*innen als Gründungsmitglieder aufgenommen und auch ein Vereinsvorstand gewählt worden. Der Vorstand des "Kleingärtnerverein Hochlartal e.V.".
vlnr. Maik Brandau (Beisitzer), Tamara Brandau (Schriftführerin),
Andreas Pöller (Vereinsvorsitzender),Nadin Duberg (stellvertretende Vorsitzende),
Renate Wilhelm (Kassiererin), Marc Böhning (Beisitzer),
  Der Verein „Hochlartal“ war gegründet worden. „Kleingärtnerverein Hochlartal“ ist nun seit dem 1. Januar der Name. Eine Satzung hat der Verein ebenfalls. Diese Mustersatzung vom Landesverband der Kleingärtner Westfalen/Lippe ist die gleiche Satzung wie sie die übrigen 11 Vereine in Recklinghausen auch nutzen. In der Mitgliederversammlung der Vereinsgründung hatten die Mitglieder Andreas Pöller als Vereinsvorsitzenden, Nadine Duberg als stellvertretende Vorsitzende, Tamara Brandau zur Schriftführerin und Renate Wilhelm als Kassiererin gewählt. Auch die Positionen der Beisitzer, Kassenprüfer und Delegierten wurden besetzt. Beisitzer im Verein sind die Gartenmitglieder Maik Brandau und Marc Böhning. Als Delegierte für Versammlungen im Bezirksverband wählten die Mitglieder Nadin Duberg und Renate Wilhelm. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.Der Bauausschuss mit den Pächtern . Rückansicht der Gartenanlage. Der neugewählte Vereinsvorsitzende Andreas Pöller hatte nun viel zu tun. So beantragte er nach dieser Mitgliederversammlung, gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen, die Eintragung in das Vereinsregister. Der erste Schritt war getan. In diesem Jahr wurden nun auch die Gartenparzellen und die bestehenden Gebäude darauf durch den Bauausschuss des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner neu vermessen. Der Bauausschussvorsitzende Hans -Jürgen Husmann und die Ausschussmitglieder wurden von dem Vereinsvorstand im Beisein der Parzelleninhaber über das Gelände geführt.Bauausschussvorsitzender Hans-Jürgen Husmann beim Ausmessen einer Laube. Werner Placzek mit Ordner  für Notizen. Das Ausmessen der Grundstücke ist wichtig um die Pacht für die Gartenpächter jeweils korrekt berechnen zu können. Die Parzelleninhaber entrichten dann jährlich den Betrag an die Kirche als deren Eigentümerin. Vor genau vier Wochen, seit dem 23. Februar 2024, darf sich der Kleingartenverein nun offiziell „Kleingärtnerverein Hochlartal e.V.“ nennen. Der Verein ist nun als solcher eingetragen worden. Jetzt startet die Gartensaison und die Gartenfreunde beginnen auch damit das Erscheinungsbild des ehemaligen Grabelandes wie einen richtigen Kleingartenverein werden zu lassen. Einladender Blick auf die GärtenFast täglich sind sie auf ihren Parzellen anzutreffen. Denn das sind sie ja jetzt. Ein richtiger Kleingartenverein. Klein aber oho. Mit 19 Parzellen und mit mehreren unterschiedlichen Nationen, netten Menschen und idyllisch gelegen im Schutzgebiet neben dem Pothgraben und Goestal. Der „Kleingärtnerverein Hochlartal e.V.“ ist zu finden auf der Verbindungsstraße Westerholter Weg auf der Kreuzung Hochlartalweg neben der Floristik von Tausch. Ein Besuch der sich lohnt.

Text und Bilder: Maria Althaus.


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                              7.12.2023

Der Vorstand mit dem BzV vlnr:Sigrid Bienek,(BzV),
Werner Placzek (BzV),Schriftführerin Tamara Brandau, Beisitzer Marc Böhning (auch BzV),
stellvertretende Vorsitzende Nadin Duberg, Vereinsvorsitzender Andreas Pöller, Kassiererin Renate Wilhelm, 
Beisitzer Maik Brandau, Hans–Jürgen Husmann (BzV)

Neuer Kleingärtnerverein in Recklinghausen entsteht.

Erste Mitgliederversammlung im Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V.. Grabeland wird zum Kleingärtnerverein.

Das ist der neue "Kleingärtnerverein Hochlartal" . Hier wird sich noch einiges verändern. Dem Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V. gehörten insgesamt 18 Vereine an. Das war bisher so. Nun ist der „Kleingärtnerverein Hochlartal“, als 19. Kleingärtnerverein, seit dem 28. November 2023, dazugekommen.Der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek (stehend) leitete die Mitgliederversammlung des neuen Kleingärtnervereins.
 
Am Dienstagabend wurde im Rahmen einer Mitgliederversammlung der Verein gegründet und ein kompletter Vorstand gewählt. Die Mitglieder des Grabelandes „Westerholter Weg/Hochlartalweg" waren in den Saal des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner gekommen.

Aus dem Grabeland sollte ein Kleingärtnerverein werden. Die knapp 30 Gartenfreunde wollten gemeinsam einen Verein gründen. Aus diesem Grund fand eine Mitgliederversammlung unter der Leitung des Bezirksverbandsvorsitzenden Werner Placzek statt.

Ab dem 1. Januar, wenn auch der Verein mit dem neuen Namen „Kleingärtnerverein Hochlartal e.V.“ in das Amtsregister eingetragen sein wird, ist dies der 12. Verein in Recklinghausen.Alle Kleingärtner des Grabelandes wurden Kleingärtner in einem Kleingärtnerverein. Die Kleingärtner des Grabelandes mit den zurzeit 18 Parzellen am Westerholter Weg/Hochlartalweg wurden am Dienstag als Mitglieder des Kleingärtnervereins aufgenommen. Sie sind auch namentlich im Bezirksverband erfasst. Das Besondere daran, ist, dass nicht die Stadt Recklinghausen der Eigentümer des Grundstückes ist. Der Generalpachtvertrag wurde hier mit der Propstei- St. Peter geschlossen. Die Versammlungsleiter und Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek vermittelte Grundsätzliches zum Thema Kleingarten und Gründung eines Der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek (stehend) leitete die Mitgliederversammlung des neuen Kleingärtnervereins.
 
  Kleingärtnervereins. Werner Placzek las den Anwesenden den mit der Kirche vereinbarten Generalpachtvertrag vor. Sobald der Kleingartenverein als eingetragener Verein im Amtsregister gemeldet ist, erhalten die Mitglieder mit der Vereinssatzung auch ihre Gründungsurkunde, versprach der Bezirksverbandsvorsitzende. Der Bezirksfachberater, Wertermittler und Bauausschussvorsitzende des Bezirksverbandes, Hans-Jürgen Husmann, vermittelte in Kurzform Grundsätzliches zum Thema Pächterwechsel, Wertermittlung und Vorgehensweise bei Gartenaufgabe.

Im neuen Jahr wird er mit dem Bauausschuss und dem Bezirksverbandsvorsitzenden die Gartenanlage besuchen und jede Parzelle neu ausmessen. In dieser Mitgliederversammlung wurde ein neuer Vereinsvorstand gewählt.Der Saal des Bezirksverbandes war gut besucht.. Knapp 30 neue Kleingärtner kamen zur Mitgliederversammlung.     

Die 27 Mitglieder wählten Andreas Pöller für vier Jahre zum Vereinsvorsitzenden. Als stellvertretende Vorsitzende stimmten die Gartenmitglieder für Nadin Duberg für 3 Jahre. Tamara Brandau ist nun für zwei Jahre die Schriftführerin im Verein. Für ein Jahr wurde Renate Wilhelm als Kassiererin gewählt. Da an diesem Abend der Verein neu gegründet wurde, wird turnusmäßig Anfang des Jahres 2025 die Position des Kassierers als erstes Vorstandsamt für vier Jahre gewählt werden.

Vorstandsämter werden immer für die Dauer von vier Jahren gewählt.

Die Beisitzer für vier Jahre sind

Maik Brandau und Marc Böhning.Der Vorstand mit dem BzV vlnr. : Sigrid Bienek, (BzV), Werner Placzek (BzV), Schriftführerin Tamara Brandau, Beisitzer Marc Böhning (auch BzV), stellvertretende Vorsitzende Nadin Duberg, Vereinsvorsitzender Andreas Pöller, Kassiererin Renate Wilhelm, Beisitzer Maik Brandau, Hans – Jürgen Husmann (BzV)

Die Delegierten für den Bezirksverband sind nun Nadin Duberg und Renate Wilhelm. Sie werden ihren Verein bei Versammlungen im Bezirksverband vertreten.

Als Kassenprüfer wählten die Gartenmitglieder Daniela Domina und Jasmin Pöller. Erste Arbeitsbesprechung. Der neue Vereinsvorstand bespricht sich und macht Notizen.

Der stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbandes Marc Böhning ist auch ein Mitglied in diesem Kleingärtnerverein und wird als gewählter Beisitzer den Aufbau dieser Gartenanlage nach den Vorgaben des Bundeskleingartengesetzes mitgestalten.

 

 

 

 

 

Text und Bilder: Maria Althaus



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                              12.11.2023

Fachberatung Obstbaumschnitt dreifach gut.

Drei erfahrene Fachberater zeigten wie es korrekt gemacht wird.

Alle drei Fachberater im Einsatz. Links Ralf Lamotte. Am Samstagvormittag des 4. November 2023 gab es eine ganz besondere Schulung für alle Gartenfreunde in dem Kleingärtnerverein „Arbeit und Freude“. Gleich drei erfahrene Fachberater informierten über den Erhaltungsschnitt an Kernobstbäumen. Dies waren der Vereinsfachberater Wolfgang Kniep und der Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann, die beide jeweils eine Gartenparzelle in dem Verein haben. Und auch der Bezirksverbandsvorsitzende und gelernte Fachberater, Werner Placzek vom Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V. selbst, gab sich die Ehre und war einer der drei Fachberater. Fachberater Wolfgang Kniep mit der Astschere. Rechts im Bild BzV-Vorsitzender Werner Placzek.Die Fachberatung hatten sich diese an diesem Vormittag untereinander aufgeteilt. Die fachliche Einleitung wurde zu Beginn durch den Bezirksverbandsfachberater Hans-Jürgen Husmann durchgeführt. In einem kurzweiligen und interessanten Vortrag erhielten die interessierten Zuhörer wichtige Informationen rund um den Obstbaum. Hierbei beeindruckte der Bezirksfachberater mit einem umfangreichen Fachwissen nicht nur zum Thema Obstbaumschnitt. Dabei unterstützte und bekräftigte Werner Placzek die Ausführungen des Bezirksfachberaters. Die Anwesenden waren sehr interessiert und aufmerksam. Die fachliche Beratung war gleichberechtigt, informativ und auf Augenhöhe. Husmann referierte über den richtigen Standort bei der Pflanzung und gab Tipps bei der Sortenauswahl. Er riet bei der Wahl eines Obstbaumes auf Qualität aus Baumschulen zu achten und informierte über passende Obstunterlagen und deren Bodenansprüche.  So empfiehlt er generell mehltau-  und krankheitsresistente, regionale Obstbaumsorten zu wählen. Besonders alte Apfelsorten seien dabei sehr zu empfehlen. Bezirksverbandsfachberater Hans-Jürgen Husmann zeigt den Teilnehmenden den Vergleich von einem sauberen Schnitt und einer Verletzung durch Abreißen oder eines falschgeführten Schnittes an zwei Zweigen.  Grobe Verletzungen, die dann passiert sind, können mit der Erde, worin der Baum steht, eingerieben werden = Wundverschluss.So erklärte der Bezirksfachberater logisch nachvollziehbare Zusammenhänge und beachtete bei seinen Ausführungen den Umweltschutz. Der Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann informierte zu den einzelnen Schnitttechniken wie den Pflanzschnitt, Erziehungsschnitt, Sommerschnitt, Überwachungsschnitt, Aufbauschnitt, Verjüngungsschnitt/Erneuerungsschnitt und den Erhaltungsschnitt. Auch vermittelten Husmann und Placzek wichtige Tipps für die richtige Pflanzung und nannte die Gründe, warum Kernobst zu dieser Jahreszeit beschnitten werden sollte. Gartenfreund Ralf Lamotte in seinem Birnenbaum. Gemeinsam mit dem Bezirksverbandsvorsitzenden Werner Placzek stellten sich beide den Fragen der Zuhörer. Anschließend gab der Vereinsfachberater Wolfgang Kniep einen wichtigen Buchtipp, „Das 1x1 des Obstbaumschnittes“ als Empfehlung an die Gartenliebhaber weiter. Nach der etwa 30- minütigen theoretischen Wissensvermittlung gingen die Teilnehmenden in eine Gartenparzelle. Das Ehepaar Anja und Ralf Lamotte, Gartenmitglieder aus der Kleingartenanlage öffneten extra für den praktischen Teil der Schnittvorführung ihren Garten. Wolfgang Kniep hatte von dem Ehepaar die Erlaubnis erhalten.Der Meister und sein Lehrling....  BzV-Vorsitzender und Fachberater Werner Placzek zeigt dem Kleingärtner Ralf mit einem blauen Stab an, wo er die "Zugschere" zum Schneiden ansetzen sollte.  Die praktische Schnittvorführung erfolgte durch den BzV-Vorsitzenden Werner Placzek und den Vereinsfachberater Wolfgang Kniep, die sich diese Aufgabe teilten. Zuerst wurde ein junger Spindelapfelbaum von Wolfgang Kniep beschnitten. Hierbei konnte der Fachberater des Kleingartenvereins mit Fachkompetenz glänzen. Er begründete die Vorteile des Erhaltungsschnittes und zeigte den interessierten Teilnehmern auch das richtige Arbeitsmaterial und wie dieses zum Einsatz kommt. Zusätzlich informierte Kniep über mögliche Schädlinge und Krankheiten der Bäume und deren biologischen Möglichkeit zur Behandlung. Der Vereinsfachberater hatte sich gut vorbereitet. Er stand den Fragen der umstehenden Teilnehmer kompetent beratend Rede und Antwort. Der Vereinsfachberater Wolfgang Kniep zeigte auch, wie die Veredlungsstelle eines Baumes zu behandeln ist und führte die Kürzung auf Zapfen beim Spindelbaum vor. Fachberater Wolfgang Kniep mit der Astschere. Von unten sieht der andere Fachberater genau, wo zu schneiden ist. Eine Lage Kompost und Tierdung als schützende Schicht wäre das Allerbeste für die Bäume zur Winterruhe. Anschließend wurde noch ein Halbstamm-Birnenbaum beschnitten. Zahlreiche Wassertriebe hatten sich bereits gebildet. Den Anfang der Schnittvorführung machte hier der Vereinsfachberater. Dabei erklärte er, dass ein sauberer Schnitt am Astring wichtig zur Gesunderhaltung des Baumes sind. Eine Verletzung der Rinde begünstigt das Eindringen von Sporen und Pilzen. Der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek wusste natürliche kostenlose Alternativen zur Behandlung einer Baumverletzung. Danach widmeten sich beide Fachmänner dem Schneiden des Birnenbaumes und bezogen die umherstehenden Zuschauer in ihre Überlegungen mit ein. Gekonnt zeigte der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek, wo die Schnitte am Birnenbaum anzusetzen sind. Mit einem blauen Stock klopfte er dabei gut sichtbar und führend an die entsprechenden Zweige. Zuerst legte der Vereinsfachberater Wolfgang Kniep bei dem Baum Hand an. Anschließend versuchte sich der Kleingärtner Ralf Lamotte an seinem Birnenbaum. Die umherstehenden drei Fachberater halfen ihm zusätzlich bei der Auswahl der zu entfernenden Äste.Hier legt der Bezirksverbandsvorsitzende Werner Placzek selbst Hand an und zeigt mit der Bypass-Schere wo der Schnitt anzusetzen ist.  Die Zuschauer beobachteten gebannt die Ausführungen. Der Kleingartenpächter Ralf wurde immer selbstbewusster unter dieser Anleitung. Bereits schon kurze Zeit später hatte der Kleingärtner Ralf Lamotte seinen Birnenbaum in eine schöne Form gebracht und präsentierte voller Stolz seinen schönen Baum. Und die Teilnehmer kamen in den Genuss einer informativen, fundierten und lehrreichen Fachberatung durch die Fachberater. Einfach, dreifach gut.

 

Text und Bilder: Maria Althaus

 


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                              23.09.2023

Der "goldene Baum" die Nadel ist echt gold.„Goldener Baum“ für den Bürgermeister aus Recklinghausen

Christoph Tesche erhält die höchste Auszeichnung des Bezirksverbandes Re. der Kleingärtner

Die Überraschung ist dem Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner gelungen. Am Montag, den 18.09.2023 wurde der Empfang der Kleingärtner gegeben. Gastgeber war auch in diesem Jahr, Christoph Tesche, der Bürgermeister der Stadt Recklinghausen. Traditionell lädt er jeden Herbst alle Kleingärtner*innen zum Empfang der Kleingärtner in das Rathaus Bild M.Althaus. Freude für den Bürgermeister.
 Bürgermeister (mit der goldenen Nadel am Revers) und
den beiden Inhaber des goldenen Baumes "Wolfgang Pantförder und Ferdinand Zerbst)
mit den Vorstandsmitgliedern vom Bezirksverband 
Links im Bild Werner Placzek Bezirksverbandsvorsitzender
 
Recklinghausen ein. Das Rahmenprogramm organisiert der Vorstand vom Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner. Die Moderation übernahm auch dieses Mal Maria Althaus wieder. Bild Stadt Re. D. Maiss
Maria Althaus führte durch das Programm
Der Einladung des Bürgermeisters Christoph Tesche kamen die zahlreiche Gäste gerne nach. Kleingärtner und deren Vorstände aus den 18 dem Bezirksverband angeschlossenen Vereine, die Würdenträger des goldenen Baumes, (Wolfgang Pantförder und Ferdinand Zerbst), und zahlreiche Lokalpolitiker waren gekommen. Vom Landesverband Westfalen und Lippe in Lünen war auch der Ehrenvorsitzende Werner Bolder extra zu dieser Veranstaltung angereist. Bild: Stadt Re. D. Maiss
Werner Bolder vom Landesverband Westfalen und Lippe.
Der gastgebende Bürgermeister würdigte in seiner Eröffnungsrede die Kleingärtner und Vereinsvorstände für ihre ehrenamtliche Arbeit und ihren gesellschaftlichen wichtigen Beitrag, den sie für die Gesellschaft und Stadtklima leisten. Tesche konnte nicht ahnen, dass ihm an diesem Abend ein besonderer Höhepunkt, eine Ehrung bevorstehen würde. Die Überraschung des Abends, die Verleihung und der Name des Kandidaten, des „Goldenen Baumes“ blieb bis zum Schluss geheim. Bild: A. Bartirlik
Sigrid Bienek steckt dem BM-Tesche die goldene Nadel an das Revers.
Die Verleihung des „Goldenen Baumes“ gibt es bereits seit 1987. Bisher hatten in den 36 Jahren insgesamt 18 Würdenträger aus der Stadt RE, sowie aus dem Umweltministerium, der Landwirtschaft oder der Politik diese hohe Ehrung erhalten. Dies ist die höchste Auszeichnung des Bezirksverbandes, die an öffentliche Personen aus NRW vergeben werden, die sich für das Kleingartenwesen in besonderer Form einsetzen. Bild Stadt Re. D. Maiss
BM-Tesche mit seiner persönlichen Urkunde
Der damalige Bürgermeister, (bis 2014) Wolfgang Pantförder hielt die Laudatio. Er ist der direkte Vorgänger von Bürgermeister Tesche. Ihm wurde der „Goldene Baum“ 2011 verliehen. Pantförder betonte in seiner feierlichen Rede, dass Christoph Tesche die gelebte Tradition des Kleingartenwesens und das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt, in den Vereinen und Vorständen ganz besonders wertschätzt. Bild: Stadt Re.D.Maiss
Vlnr. BM-Tesche mit Wolfgang Pantförder (ehemalige BM) und Ferdinand Zerbst (ehemaliger Vize-BM).
Sie haben den "Goldenen Baum".
Ohne ehrenamtliches Engagement würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Bürgermeister Christoph Tesche habe diese Auszeichnung mehr als verdient, betonte der Laudator. Katharina Kampmann vom JSO (Jugendsinfonie-Orchester) an der Violine und Florian Bartmann Bild: Stadt Re. D. Maiss
Sie sorgten für Gänsehautfeeling und einen feierlichen Moment. Katharina Kampmann an der Violine und Florian Bartmann mit der Gitarre.
vom Freiherr vom Stein-Gymnasium an der Gitarre, leiteten mit dem Lied „Viva la Vida“ von „Coldplay“ den Festakt ein. Die Ehrung nahm Werner Placzek, der Bezirksverbandsvorsitzende Recklinghausen der Kleingärtner gemeinsam mit seinem Vorstand vor. So überreichte er dem völlig überraschten neuen Würdenträger die persönliche Urkunde. Sigrid Bienek, die Vereinskassiererin platzierte die massive Ehrennadel, - den echt goldenen Baum in 333 Gold - an das Revers des Bürgermeisters.Bild: Stadt Re. D.Maiss
Ein Meister am Akkordeon Wladislaw Bohdanov.
Der Fachberater Hans-Jürgen Husmann brachte die in Auftrag gegebene Cremetorte herein, auf der alle 19 Würdenträger bildlich verewigt waren. Diese Torte wurde von Christoph Tesche dann auch gleich angeschnitten. Eine kleinere Variante dieser Torte für sich selbst, einen üppigen Blumenstrauß und kleinen „süßen“ Geldsack freuten ihn sehr. Die kleinen goldenen Beutel waren aus alten Kaffeetüten gebastelt worden und enthielten jeweils eine kleine Marmelade und Schokoladentaler.Bild Stadt Re. D.Maiss
Die inklusive Tanzgruppe "Come together" bei ihrem Auftritt.
Nach der Verleihung ging das Unterhaltungsprogramm weiter. So begeisterte die inklusive Tanzgruppe der Lebenshilfe „Come together“ mit ihrer Tanzlehrerin Kirsten Maßnick und deren Tanzdarbietungen ebenso, wie auch Wladislaw Bohdanov am Akkordeon mit der „Europahymne“ und das Duo Kim und Christian Fahn aus dem Kleingartenverein „Hohenhorst“ mit dem Lied „Hotel California“. Danach überreichten die Vorstandsmitglieder des BzV allen Mitwirkenden zum Dank einen kleinen „Goldsack“. Das Bild A. Bertirlik.
Sie absolvierten das Finale mit dem "Steigerlied". Christian Fahn vom Kleingartenverein Hohenhorst e.V. und Wladislaw Bohdanov am Akkordeon.
Ehrenmitglied des Bezirksverbandes, Else Ligocki, wurde ebenfalls mit einem kleinen „Goldsack“ überrascht. Sie war im Mai 90 Jahre alt geworden. Zum finalen Abschluss durfte dann das „Steigerlied“ zudem alle mitsangen, natürlich nicht fehlen. Und der Bürgermeister lud die Kleingärtner und Mitwirkenden des Abends zu kühlen Getränken, Currywurst, Tomatensuppe und der besonderen Torte ein. Dabei kam jeder schnell in ein persönliches Gespräch mit dem Gastgeber und nutzte die Gelegenheit ihm persönlich zu dieser Ehrung zu gratulieren.Bild A. Bartirlik
Die Torte mit den 19 Würdenträgern. Daneben die selbstgemachten "süßen" Goldsäcke. 

Text: Maria Althaus und 1 Bild:

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                                     13.09.2023

Gigantisches Umweltprojekt im Kleingärtnerverein „Emscherbruch“ feierlich eingeweiht.

Recklinghausen um eine besondere Attraktion reicher.

Vereinsfreunde, der Architekt Björn Wollersheim (vierter von links), die Vereinsvorsitzende Veronika Quiske und ihr Mann mit Gästen am Tag der Einweihung
 
Endlich, nach vierjähriger Bau- und Planungsphase war es soweit. Ein beeindruckendes und fachmännisch durchdachtes Insekten- und Umweltobjekt in Recklinghausen konnte am 11. August 2023 feierlich eingeweiht werden. Dieses einzigartige Bauwerk mit heimischen Wildpflanzen fand unter fachkundiger Begleitung statt und finanzierte sich rein aus Spendengeldern. Auch ein benachbartes Gymnasium, das THG in Recklinghausen, wurde in dieses Projekt mit eingebunden. Die Vereinsvorsitzende Veronika Quiske hatte nun die am Projekt beteiligten Personen, sowie deren Förderer und den Recklinghäuser Bürgermeister eingeladen. Das THG - Gymnasium, die Vorsitzende Veronika Quiske .... vor der Insektenwand JPG vlnr. Björn Wollerheim (Architekt), Veronika Quiske (Vereinsvorsitzende), Jörg Schürmann (Schulleiter THG), Marita Bergmaier (stellvertretende BM), Rick Hirsch (Lehrer), Sigrid und Hans-Jürgen Husmann (Fachberater BzV)
 
Der Bürgermeister musste leider kurzfristig aus wichtigem Grund absagen und wurde deshalb durch die stellvertretende Bürgermeisterin Marita Bergmaier vertreten. Bergmaier betonte, dass sie schon sehr lange dieses beispielhafte Bauvorhaben begleite. Sie bedankte sich für die Einladung und betonte, dass sie von Anfang an hellauf begeistert gewesen sei, als ihr dieses Gesamtprojekt gezeigt und erklärt wurde. Der Architekt Björn Wollersheim des Architektur- und Ingenieurbüros SSP- AG, (Integrale Planung) hatte 2019 der Vereinsvorsitzenden Veronika Quiske das Projekt und Baukonzept vorgestellt. Die Vereinsvorsitzende, der gesamte Vereinsvorstand und natürlich auch der Ehemann Hubert Quiske waren sofort begeistert von dieser Idee. Die Insektenwand mit ihren 36 Nistkästen . Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann und Ehefrau Sigrid besichtigen das Projekt Dieser durchdachte Universitätsentwurf des damaligen angehenden Architekten wurde nun im Jahr 2023 vollendet. Zur Umsetzung des Projektes bedurfte es nun Förderer, Unterstützer und „An- und Zupackende“. Und die Liste der Unterstützer und Förderer war lang. Auch der Bezirksverband Recklinghausen derSeitenansicht des Insektenobjektes Gut erkennbar sind die miteienander verbundenen Hochbeete, die Sitzgelegenheit unter dem begrünten Dach und die naturnahe, wildbienenfreundliche Umgebung. Kleingärtner e. V. hatte sich, nach anfänglicher Skepsis des Vorsitzenden hinsichtlich der Einhaltung des Bundeskleingartengesetzes, mit einer Spende an diesem Projekt beteiligt. Die Vereinsmitglieder wurden regelmäßig über den gegenwärtigen Entwicklungsstand informiert. Es bedurfte vieler freiwilliger Arbeitsstunden, die nicht alleine durch Gemeinschaftsstunden hätten abgedeckt werden können. Allein an Materialkosten kamen über 6.500 Euro zusammen. Das Insekten- und Umweltprojekt ist deshalb so einzigartig, weil es mehrere Komponenten miteinander vereinigt. Die zur Sonne ausgerichtete Insektenwand besteht aus 36 Kästen in den Maßen 40 x 40 cm und wurde mit weit über 10.000 Bruthülsen aus Bambus bestückt. Frau Bergmaier hinter einem Hochbeet. Die stellvertretende Bürgermeisterin ist ganz begeistert….
 
12 dieser Nistkästen haben Schüler*innen des Theodor - Heuss - Gymnasiums bestückt, nachdem der Zoologe, Geograph und Wildbienenfachmann Volker Fockenberg zuvor einen informativen Fachvortrag im Vereinsheim gehalten hatte. Der Schulleiter Jörg Schürmann und der Klassenlehrer Rick Hirsch vom THG – Gymnasium hatten mit den Schülern diese Fachvorträge zur pädagogischen Aufklärungsarbeit besucht. Doch dieses Projekt vereinigt auch ein raffiniertes Regenwassermanagment. Drei Hochbeete sind unterirdisch miteinander verbunden, um die Bewässerung der Bepflanzung sicherzustellen und dient als Regenwasserspeicher für ungefähr 2.500 Liter Regenwasser. Das begrünte Pultdach schützt die Niströhren vor Schlagregen. Unter dem Dach können Besucher das lebhafte Treiben der Insekten beobachten oder die Schönheit der Gartenanlage genießen. Die neue bienenfreundliche Bepflanzung in den Hochbeeten und um das Projekt herum wurde mit beschrifteten Infotafeln versehen. Eine originale Bergwerks - Lore dient zusätzlich als Sandarium für die sand- und bodenbrütende Insekten. Auch das Sandarium wurde bestaunt. Überall war eine Beschriftung angebracht. Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann und Ehefrau Sigrid vor der alten Bergwerkslore.Gründe zur Entstehung dieses Umwelt- und Insektenobjektes waren und sind u. a., dass viele Wildbienenarten bereits schon ausgestorben sind sowie der bestehende Klimawandel und der zukünftige Umgang mit Regenwasser. Ziel ist hierbei Menschen für das Thema Umwelt, Wildbienen, Klimawandel, Biodiversität usw. zu erreichen und zu sensibilisieren. Diese gesamte Testfläche inmitten der Kleingartenanlage wird zudem weiterhin wissenschaftlich begleitet werden. So soll eine Fotodokumentation erstellt werden, wo dieses beeindruckende Gesamtobjekt als Vorlage und Versuchsprojekt für weitere Der Architekt. Er hat es entworfen. Björn Wollersheim.Projekte und Institutionen dienen wird. Hier sollen weitere zukunftsweisende Erkenntnisse gewonnen werden z. B. über die Funktionsweise des Regenwassermanagements, die Entwicklung der Wildbienenpopulation, sowie die Pflanzenversorgung mit Regenwasser auf dieser Testfläche. Auch hat sich dieser Kleingärtnerverein bei der bundesweiten Initiative zum Schutz von Wildbienen „Bee better Award “ beworben. Es gibt bereits seit kurzem auch, nach vorheriger Anmeldung, für interessierte Besucher, Besuchsgruppen, Schulklassen etc. kostenlose, geführte Info- Veranstaltungen. Wer sich gerne vorab informieren oder über dieses Projekt mehr wissen möchte, kann dies unter dem Link:

https://www.instagram.com/naturlnah?jgshid=MzRIODBiNWFIZA==

online. Ein Besuch der Webseite ist sehr interessant und informativ. Hier ist auch die Entwicklung und Entstehung durch den Architekten Björn Wollersheim bildlich dokumentiert worden.

Er steht zudem gerne auch für einen direkten Kontakt zur Verfügung:

 Mailadresse: b-wollersheim@t-online.de.

 

Text und Bilder: Maria Althaus.


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                                  4.09.2023

Sommerfest mit Schatzsuche und Baumstammsägen im „KgV-Arbeit und Freude“ in Oer-Erkenschwick

Frauenpower und Sägeleistung. Das Holz fällt gerade und die Zeit wird gemessen …
 
Und wieder hat ein Sommerfest stattgefunden. Auch der Kleingärtnerverein „Arbeit und Freude“ feierte im August ein Sommer- und Kinderfest. Pünktlich um 12.00 Uhr starteten die Oer - Erkenschwicker mit dem Kinderfest. Der Vereinsvorsitzende Heiko Goltz begrüßte viele Besucher an diesem schönen Sommertag. Noch Tage zuvor hatte es immer wieder heftig geregnet. Doch genau an diesem Samstag, den 26. August, war das nicht so. Die Besucher strömten in die Gartenanlage. Zahlreiche Kinder nahmen an den angebotenen Spielen und Aktionen teil.Kinderschminken. Vom Kinderschminken, Malen, Sonnenhüte basteln aus Zeitungspapier, Geschicklichkeitsspielen und einer riesigen – gesponserten – Hüpfburg wurde den Kindern ein breites Programm angeboten. Das Highlight jedoch war die Schatzsuche. Die Gartenfreunde Katrin und Gregor führten die Kinder über einen Parcours quer durch die Gartenanlage. Katrin Swienty mit der Schatztruhe  Die Kinder kamen vorbei an dem vereinseigenen Bienenhaus, der Freundschaftswiese, der blühenden Naturfläche, einem märchenhaften „Hexenhaus“ bis hin zu einem verborgenen Schatz in einer geheimen Ecke. An jedem der insgesamt sechs Stationen holten sich die Kinder jeweils einen Stempel ab. Anschließend konnten sie sich dafür ein kleines Spielzeug aus der Schatztruhe aussuchen. Auch die Beteiligung der Gartenfreunde als Helfer und Spender war riesig. 24 selbstgebackene Kuchen und Torten waren am späten Nachmittag verkauft worden. Zum frischgezapften Bier gab es Leckeres vom Grill.  Die Gäste saßen auf den Bänken vor dem Vereinsheim oder sie standen an den aufgestellten Rundtischen und genossen die schöne Aussicht.Die vielen Besucher vor dem Vereinsheim
 
Die Kinder freuten sich über die Waffelbäckerei und selbstgemachte Zuckerwatte. Der gesamte Vereinsvorstand war bei diesem Fest vertreten und um das Wohl der Gäste bemüht. Auch der stellvertretende Bürgermeister Johannes Kemper und der stellvertretende, geschäftsführende SPD- Fraktionsvorsitzende Frank Guttke zählten zu den Besuchern.Dietmar Marciniak Schriftführer des Vereins und Galina Pavlova verstanden sich prima Am Nachmittag wurde der Kinderspaß durch einen Sägewettbewerb der Erwachsenen abgelöst. Dabei sägten die Kleingärtner um die Wette. Dieser Wettbewerb hat schon eine langjährige Tradition. Ziel beim Sägewettbewerb war es, in Zweier-Teams ein Stück Baumstamm in möglichst kurzer Zeit durchzusägen. Zu gewinnen gab es Gutscheine aus dem Baumarkt. Denn wer im Kleingarten schon viel Talent zeigt, Die Gewinnerinnen des Frauenteams. Sie benötigten nur 31 Sekunden.
 
kann seinen gewonnenen Gutschein gleich einlösen und auch an seiner Gartenlaube oder Pergola weitersägen und „herumhandwerkern“. Die Laubenpieper traten in drei Kategorien an: Männer-, Frauen- und gemischte Teams. Die jeweiligen besten drei Teams wurden in einer anschließenden Siegerehrung geehrt. Unter den Augen des begeisterten Publikums zeigten die Teilnehmenden was sie konnten. Dabei kamen Bestzeiten weit unter einer Minute – auch bei den Maria und Gennadi 1. Platz. Sie sägten den Baumstamm schneller als alle anderen durch.
 
Frauen – zustande. Und dies bei einem stattlichen Baumstamme von einem Durchschnittsmesser von ca. 10 cm. Mandy Bartels schaffte es mit ihrer Teamkollegin Anja Lamotte auf Platz eins der Frauen mit 31 Sekunden. Den ersten Platz der gemischten Teams sicherten sich Gennadi Strumberger mit seiner Ehefrau Maria. Sie schafften den Vereinsrekord mit sagenhaften 8,75 Sekunden.Bei den Männern siegte der Gartenwart Uli Dorandt und Imker Gennadi Strumberger mit 30,56 Sekunden. Nach der Siegerehrung wurde flotte, tanzbare Musik aufgelegt. Noch bis zum Abend saßen oder tanzten die Gäste an diesem Tag freudig beisammen.Auch der Bezirksfachberater Hans-Jürgen Huismann hat dort eine ParzelleDie Vorsitzenden aus Grullbad und Hohenhorst besuchten ihn. Mit Werner Bolder vlnr. Vereinsvorsitzender Heiko Goltz, Ehrenvorsitzender Werner Bolder, Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann und Ehefrau Sigrid.
 

Text und Bilder: Maria Althaus.

 


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                                   2.09.2023

Sommerfest in der Kleingartenanlage „In den Erlen“

Ein riesiges Angebot an Torten. Da fiel eine Auswahl schwer.  
 
Am Samstag, 19.08.2023 feierten die drei benachbarten, jedoch eigenständigen Hertener Kleingartenvereine „Im Erlengrund“, „Elper Quelle“ und „Im Grünen“ in der Großanlag „In den Erlen“ ihr gemeinsames, familiäres Sommerfest. Mehr als 200 Gartenfreundinnen und Gartenfreunde waren mit ihren Kindern und Enkelkindern der Einladung der drei Vereinsvorsitzenden Sandra Metzner, Karl Windmüller und Frank Mathäus gefolgt.Sommerfestgäste JPG Zahlreiche Besucher waren zu dem Sommerfest in Herten gekommen.
 
Die zahlreichen Kinder waren begeistert von dem Angebot der klassischen Spiele wie Sackhüpfen, Eierlaufen, Dosenwerfen, Nägelklopfen, Entenangeln und Torwandschiessen. Die älteren Kinder und Erwachsenen konnten ihre Treffsicherheit an einer Darts-Scheibe unter Anleitung eines versierten Darts-Spielers testen. Die Gartenfreundinnen haben sich besonders ins Zeug gelegt und mehr als 20 selbst gebackene Kuchen für die Kaffeetafel gespendet. Ebenfalls waren die Salate am Grillbuffet allesamt selbst gemacht und sorgten für eine reichhaltige Auswahl der Beilagen zu Würstchen, Leberkäs und Nackenkotelette. Ein kurzer Regenschauer konnte der guten Stimmung keinen Abbruch tun und die Gärtnerinnen und Gärtner saßen noch lange bei kalten Getränken und guten Gesprächen beisammen.

 

Text und Bilder Frank Mathäus

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                          2.09.2023

Sommerfest im Kleingärtnerverein –Heimatliebe

Gartenfreunde vergnügten sich unter dem Vordach.
Bild Ulrich Nickel Recklinghäuser Zeitung
Auch der Suderwicher Kleingärtnerverein „Heimatliebe“ feierte in diesem Jahr ein Sommerfest. Die Gartenfreunde hatten Hüpfburg, Spielgeräte, Pavillons und mehrere Grills mit verschiedenen Köstlichkeiten aufgebaut. Auch der Spielplatz war Bestandteil des Kinderfestes. Im Vereinsheim erwartete die Gäste ein leckeres Kuchenbuffet. Ein Kinder- und Sommerfest mit Kinderschminken, Spielen, vegetarischen und anderen Grillspezialitäten und vereinseigener Imkerhonig zum Kauf, waren im Angebot. Gartenfreundin Helga bot den Honig im Original - Bienenkostüm an. Doch die Besucher suchten zeitweise Schutz unter dem Vordach. Helga Augustin als flotte Biene verkaufte leckeren Imkerhonig
Bild: Gfr. Franz-Josef
 
Andere kehrten in das Vereinsheim ein da kräftige Regenschauer zwischendurch aufkamen. Dies konnte die Gartenfreunde um den Vereinsvorsitzenden Armin Osthof nicht die gute Laune trüben. Im und vor dem Vereinsheim saßen die Gartenfreunde gemütlich beisammen. Musik sorgte für eine fröhliche Atmosphäre. Alle Besucher und Vereinsmitglieder machten das Beste daraus und vergnügten sich bei schönen Gesprächen. Trotz des schlechten Wetters machte sich auch der Recklinghäuser Bürgermeister auf dem Weg zu den Kleingärtnern. Bürgermeister Christoph Tesche stattete auch hier dem Verein einen Besuch ab. Darüber freuten sich die Kleingärtner sehr.

 

Text Maria Althaus

Bilder U. Nickel 

und Gartenfreund Franz-Josef


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                                  2.09.2023

Sommerfest im KGV-Bergmannssonne

Der Vorstand mit dem BM JPG vlnr. Markus Rodemeyer (stellvertretender Vereinsvorsitzender) Reiner Jakubiak (Vereinsvorsitzender), Carsten Jakubiak (Festausschuss), Isabel Lorenz (stellvertretende Kassiererin), Bürgermeister Christoph Tesche
 
Der Kleingärtnerverein Bergmannssonne feierte am Samstag, den 12. August sein diesjähriges Kinder- und Sommerfest. Die Organisatoren, bestehend aus dem Vorstand, dem Festausschuss und der Frauengruppe, hatten viel Gutes vorbereitet. Der Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, Christoph Tesche eröffnete an diesem Tag gemeinsam mit dem Vereinsvorsitzenden Reiner Jakubiak, das Fest. Leider meinte es das Wetter an diesem Tag nicht gut mit den Veranstaltern. Nass war`s. vlnr. Isabel Lorenz sitzend Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann (mit Schirm) und (Vereinsvorsitzender) Reiner Jakubiak.Den heftigen Regenschauern trotzten die Veranstalter und so disponierten sie um. Sie machten das Beste daraus. Für die Kinder wurden die Spiele einfach in das Vereinsheim verlegt. Das Kuchenbuffet war neben dem Vereinssaal aufgebaut. Zahlreiche selbstgebackene Torten und Köstlichkeiten vom Grill ließen keine kulinarischen Wünsche offen. Auch Gartenfreundin Gaby bereitete dort frisches Popcorn für die Kinder zu. Gegen Abend besserte sich das Wetter. Einige Aktionen und die Abendluft konnten wieder genossen werden. Bei der Verlosung konnten die Kinder interessante Preise wie Eintrittskarten für den Zoo „Zoom dieMarkus Rodemeyer (stellvertretender Vorsitzender) und Reiner Jakubiak (Vereinsvorsitzender) verlesen die Gewinnzahlen. Jedes Kind hatte Preise gewonnen. Kinderspaß im Vereinsheim. Dosenwerfen ist auch im Vereinsheim möglich. 
 
Erlebniswelt“ in Gelsenkirchen, oder von der Kinderwelt, sowie zahlreiche Sachpreise gewinnen. Am Abend dann fand die Verlosung für die Erwachsenen statt. Auch hier sorgten die vielen Preise an die strahlenden Gewinner für glückliche Gesichter.Der Würstchen-DJ Gekonnt legt der Gartenfreund die Würstchen auf den Grill. 

Text und Bilder Maria Althaus

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                              22.08.2023

Zwei Maskottchen im Kleingärtnerverein Gartenfreunde Grullbad beim SommerfestAbends unter den Pavillons feierten die Gäste und genossen die laue Abendluft.

 

Vereinsvorsitzender Wolfgang Klima und Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann beim Sommerfest der "Gartenfreunde Grullbad"Der Kleingärtnerverein „Gartenfreunde Grullbad e.V“. in Recklinghausen feierte am

Samstag, den 12. August und am Sonntag, den 13. August sein diesjähriges, zweitägiges Sommerfest. Endlich, nach längerer Pause konnten die Gartenfreunde dieses beliebte Sommerfest wieder feiern. Im vergangenem Jahr war das Sommerfest durch den plötzlichen Tod des damaligen Vereinsvorsitzenden Günter Fernau abgesagt worden. Der Vereinsvorsitzende Wolfgang Klima eröffnete am späten Samstagnachmittag das Fest. Es hatte an diesem Tag den ganzen Tag über geregnet. Pünktlich zum Beginn des Festes klärte sich der Himmel auf und die Sonne kam überraschend durch. Der Wettergott war den Grullbader Gartenfreunden hold. Während andere Vereine tagsüber im Regen versanken und somit wenig Zulauf hatten kamen hier die Gäste in Scharen zu der abendlichen Feier. Das „Duo Augenblick“ mit dem Schlagersänger Michael Fox, sorgte für gute Laune und tanzbare Musik. Die Festgäste waren in bester Stimmung. Ein besonderer Clou war die Wegeversteigerung an diesem Abend. Die Schriftführerin Pinar Uzunoglu leitete die Versteigerung. Für die Dauer von 4 Jahren konnte jedes Gartenmitglied einen Gartenweg ersteigern. Der von dem Kleingärtner erworbene Weg erhält dann seine Namens- oder Wunschbezeichnung und wird zum eigenen, persönlichen Wegeschild. Wenn die Schilder dann angefertigt sind, werden die Gartenfreunde zum Termin des Aufhängens ihres eigenen Schildes persönlich vom Vorstand eingeladen. Das war Ansporn genug, um kräftig mitzubieten und einen Weg zu ersteigern. Für Hauptwege lag das Anfangsgebot bei 50 €, bei Seitenwegen schon ab 25 €. Nach der Versteigerung wurde wieder ausgiebig gefeiert. Die Gäste an dem Abend tanzten und feierten unter freiem Himmel. Bis zum frühen Morgen genossen die Besucher ausgelassen das Fest. Das Maskottchen m,achte bei allen Spielen mit.Am Sonntag ging die Feier zeitig weiter. Nach der hausgemachten Erbsensuppe zum Frühschoppen folgte das Kinderfest. An acht Spielstationen konnten die Kinder sich austoben. Direkt neben dem Spielplatz waren die Spielstationen aufgebaut. Viele Kinder nahmen an den Spielen teil und nutzen den Spielplatz zum Toben. Eine besondere Überraschung erwartete dabei die kleinen Gäste. "Emmi im Glück" zwei Maskottchen Dino und Panda wurden von allen geliebt und umarmt.Der Panda, das Maskottchen der Recklinghäuser Zeitung und ein grüner Riesen- Dino konnte von den vielen Kindern geknuddelt werden. Der Dino war das Vereinsmaskottchen der Handballer „TUS Emsdetten“. Im Kostüm versteckte sich ein echter Handballer aus dem Verein. Der Gartenfreund war gerne bereit den Kindern auf diese Weise eine Freude zu bereiten. Gegen Abend endete das gelungene Fest. Nun freuen sich die Gartenfreunde auf das nächste Fest in einigen Wochen.

 

 

Text und Bilder: Maria Althaus


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                         22.08.2023

Treffen von zwei Bezirksverbänden mit den Landtagsabgeordneten Schwabe und Nickholz im Kleingartenverein vlnr Armin Osthof (Vereinsvorsitzender „ Kgv-Heimatliebe“) Brian Nickholz (Mdl),Stephan Bevc (Vorsitzender Bezirksverband Castrop-Rauxel/Waltrop), Norbert Mörchen (Stellvertr. Vorsitzender Bezirksverband Castrop-Rauxel/Waltrop), Hans--Jürgen Husmann (Fachberater Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner), Marc Böhning (Stellvertr. Vorsitzender Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner)
 
 
 

Am Freitag, den 11. August hatte der Bundestagsabgeordneten Frank Schwabe, Kleingärtner*innen, sowie auch die Bezirksverbände aus Castrop-Rauxel/Waltrop und Recklinghausen zum gemeinsamen Gespräch und Gedankenaustausch eingeladen. Schwabe und Nickholz hautnah: Zahlreiche Vereinsvorsitzende aus den verrschiedenen Vereinen beider Bezirksverbände beteiligten sich an den Gesprächen mit den beiden Politikern.Treffpunkt und Veranstaltungsort war das Vereinsheim der Recklinghäuser Kleingartenanlage „Hohenhorst e. V“..  Der Bundestagsabgeordnete Brian Nickholz kam ebenfalls zu diesem Treffen. Bei strahlendem Wetter nahmen die Gäste unter dem Vordach vor dem Vereinsheim Platz. Die seit kurzem in ihrem Amt tätige Vereinsvorsitzende Galina Pavlova begrüßte die Gäste. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Im Grillhaus gab es frische gegrillte Würstchen, diverse hausgemachte Salate und Tomatenbutter. Speisen und Getränke hatte Frank Schwabe den Besuchern spendiert. Der Frank Schwabe im Gespräch mit dem Vereinsvorsitzenden Konrad Kropf aus dem Kleingärtnerverein Hillerheide e.V.Bundestagsabgeordnete thematisierte in seiner Eröffnungsansprache das „Bundeskleingartengesetz“, dass es in dieser Form so seit 40 Jahren gibt. Danach kamen die Anwesenden mit den beiden Abgeordneten ins Gespräch. Es gab auch Kritik zum Bundeskleingartengesetz. Grundsätzlich waren die Beteiligten sich aber einig, dass das Gesetz so bleiben solle. Der Castrop - Rauxeler Bezirksverbandsvorsitzende Stephan Bevc bestätigte, dass das Gesetz zwar die Kleingärtner schütze, aber die Formulierungen und Auslegungen dieser gesetzlichen Regelungen   teilweise zu schwammig seien. Was bedeute z.B. „Laube in einfacher Ausführung“. Jeder verstehe da etwas Anderes darunter. Es wurden auch andere Stimmen laut. So sei die Auslegung einiger Gesetzesvorgaben oft schwer verständlich. Selbst bei den Wertermittlungen, die ja auch richtig und notwendig sind wenn ein Pächter seine Parzelle aufgibt, wurden kritisiert. Die Ausstattung der Lauben mit Brauchwasser und Strom sollte grundsätzlich üblich und Standard sein. Ein Vereinsvorsitzender bemängelte zudem, dass pauschal die Gartenlauben nach einer gewissen Lebensdauer, lt. allgemeiner Richtlinien für Wertermittler, abgeschrieben werden, obgleich die Bausubstanz noch sehr gut ist. Zwar handele es sich nicht um eine Immobilie im eigentlichem Sinn, aber das könne so nicht richtig sein. Er bat um Nachbesserung. Ein weiteres brisantes und lebhaft diskutiertes Thema waren die „Dauerkleingärten eingetragen im Land NRW“. Hierbei stellte man fest, dass auch da zwischen Castrop - Rauxel und Recklinghausen gravierende Unterschiede bestehen.vlnr. Armin Osthof (Vereinsvorsitzender „ Kgv-Heimatliebe“) Brian Nickholz (Mdl) und Frank Schwabe (MdL)
 
Viele der Recklinghäuser Kleingartenvereine sind nicht als solche im Land NRW eingetragen. Das Kleingartenwesen soll laut Deutschem Bundeskleingartengesetz gefördert werden.vlnr. Norbert Mörchen (zweiter Vorsitzender Bezirksverband Castrop-Rauxel/Waltrop), Stephan Bevc Bezirksverbandsvorsitzender ( Castrop-Rauxel/Waltrop) und Marc Böhning (stellvertretender Vorsitzender Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V.) Das ist gesetzlich so festgelegt. Trotz großer Nachfrage und langen Wartelisten gibt es zurzeit wenig - bis gar kein - Angebot an freien Parzellen. Die Umschreibung auf Dauerkleingartenanlage sollte alleine schon aus dem Grund erfolgen um Fördergelder vom Land In Anspruch nehmen zu können. Brian Nickholz und Frank Schwabe wiesen darauf hin, dass am 7. September ein Kleingarten-Kongress in der Bundeshauptstadt Berlin stattfindet. Es wären noch einige wenige Plätze zu bekommen. Nachdem sich alle gut gestärkt hatten traten .sie die Heimreise an

 

Text und Bilder; Maria Althaus

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                           1.08.2023

​Sommerfest im Kleingartenverein Jungfernheide

Zu den Gästen zählten auch Vertreter aus dem Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V.. Am Tisch sitzen der Verbandsvorsitzende Werner Placzek und die Kassiererin (winkend) Sigrid Bienek. Es ist Sommer, es sind Ferien und allerorts sind Sommerfeste und Veranstaltungen. Doch auch für den Monat Juli allein gibt es keine Schönwettergarantie. Das Wetter hätte an diesem Wochenende besser sein können. Wind und Regen konnten die Laune jedoch nicht trüben. Der Kleingärtnerverein „Jungfernheide“ startete am Samstag, den 22. Juli sein diesjähriges zweitägiges Sommerfest mit einem Dämmerschoppen.Gute Laune und Spaß verbreitete der Vereinsvorsitzende.
Der Spaß ist ihm anzumerken. Vereinsvorsitzender Klaus Nowacki (links) posiert für das Foto. Klaus und Rosi
Gutgelaunt empfing der Vereinsvorsitzende Klaus Nowacki zahlreiche Gartenfreunde aus dem Verein und Gäste. Unter den Pavillons saßen die Besucher auf den Bierzeltgarnituren. Am Getränkewagen kamen die Gäste schnell ins Gespräch. Erst bei Einbruch der Dunkelheit traten sie den Heimweg an. vlnr. Manfred Bednorz, Jochen und Ulrike Strasser, Bürgermeister Christoph Tesche, Christian Leinstein vor dem Getränkewagen.
 
Der 23. Juli, einem Sonntag, galt dann hauptsächlich den Kindern. Draußen war eine riesige Hüpfburg aufgebaut. Es gab Naschwerk Der Kinderclonw formte aus Ballons lustige Tierfiguren. Dabei erfüllte er die Wünsche der Kinder und sorgte für Kurzweilfür die Kinder und ein Kinderclown unterhielt sein Publikum mit witzigen Ballonfiguren und flotten Sprüchen. Aufgrund des unbeständigen Wetters fanden einige Kinderaktionen im Vereinsheim statt. Auch das Kuchenbuffet wurde nach drinnen verlegt. Der Pandabär vom Zeitungshaus musste kurzfristig abgesagt werden. Draußen gab es außerdem Köstlichkeiten vom Grill, Reibekuchen und kühle Getränke. Christoph Tesche, der Bürgermeister der Stadt Recklinghausen, sowie Werner Placzek Vorsitzender des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner und der Vorstand des Kleingärtnervereins Bergmannssonne zählten zu den Besuchern des Sommerfestes. Am frühen Sonntagabend endete dann das Sommerfest im Kleingärtnerverein.

Text und Bilder: Maria Althaus

 



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                                21.07.2023

Deutsche Kleingärtner zu Gast beim Fest der Riesen und in Kleingärten von Douai Kleingärtner aus Recklinghausen zu Besuch bei den Kleingärtner in Douai. Städtepartnerschaft unter Kleingärtnern.  Nicht nur das gemeinsamen Interesse am Gärtnern vereint sie.....Trotz unterschiedlicher Sprachen eine bestehende Freundschaft.

Wieder einmal waren Kleingärtner aus Recklinghausen für drei Tage zu Gast in Douai. Die Reisegruppe des Kleingärtnervereins „Heimatliebe,“ war vom 8.07. bis zum 10.07. unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Armin Osthof in der Partnerstadt von Recklinghausen. Der Juli war für den zweiten Besuch in diesem Jahr gut gewählt. Das „Festival der Riesen“, genannt „Les Feste de Gayant“, fand genau an diesem Wochenende statt. Beim Umzug durch die Straßen der Stadt Douai Die Parade in Douai rankt um die Familie Gayant. Hier sind die über 8 m hohen Figuren, die von mehreren starken Männern abwechselnd getragen werden. Die Festparade zieht durch die ganze Stadt.konnten die imposanten meterhohen und kiloschweren Figuren der traditionellen Parade bestaunt werden. Auch der Bürgermeister der Stadt Douai, Frédéric Chéreau, fuhr in einer offenen Kutsche und winkte den jubelnden Bürgern am Straßenrand zu. Mit „Kanonen“ wurde reichlich Konfetti in die jubelnde Menge geblasen. Zur gleichen Zeit fand auch noch eine Kirmes statt. Doch nicht nur der Besuch der Parade standen auf dem Programm. Die französischen Kleingärtner hatten vorgeschlagen, dass die Kleingärtner aus Recklinghausen deren Gartenanlagen in Douai beurteilen und bewerten sollten. Der Bürgermeister aus Douai in der Kutsche nimmt an dem festlichen Umzug teil.Einige Bewertungskriterien waren u.a. Pflanzenvielfalt, Pflanzengesundheit, Permakultur und die Methoden der Gartenbearbeitung. Die Gäste aus Recklinghausen besuchten drei sehr unterschiedlichen Kleingärtnervereine, die sich „Familiengärten“ nennen. Die Kleingartenanlage, „Angelo Giori“ war mit 50 Parzellen die größte Gartenanlage. Sie lag an der idyllischen „Scarpe“, einem Fluss in Nordfrankreich. Eine Wasserpumpe, für alle, sorgte dort für frisches Wasser. In Regentonnen und große Wassertanks neben den Lauben war auch Eine vorbildliche Parzelle der Familien- und Arbeitergärten der Gartenanlage "Angelo Giori".Gießwasser. Diese Parzellen waren im Aussehen mit deutschen Schrebergärten vergleichbar. Vor deren Gartenlauben wurde exzessiver Gemüseanbau betrieben. Jeder Quadratzentimeter wurde zur Bepflanzung genutzt. Ein Vereinsheim, einen Spielplatz oder ähnliches suchte man hier vergebens. Die Versorgung mit Wasser gestaltete sich in den beiden anderen  Eine weitere Parzelle des Familien - und Küchengartens "Einsamkeit".Familiengartenanlagen als schwierig. „Les Anciens“, zu Deutsch, „Alte Kameraden“, ein Umweltgarten, und „La Solitude“ unterschieden sich gravierend von der ersten kleingärtnerischen Gartenanlage. Die ca. 20 kleinen Beete waren ungeordnet angelegt und ohne Gartenlauben. Die beackerten Gartenflächen Der Natur- und Umweltgarten "Les Anchies". Hier spendeten noch ein paar Bäume Schatten. Mischkultur.erinnerten an reines Grabeland. Ein riesiger Wassertank für alle Gärtner in einem Holzhaus diente als alleinige Wasserquelle. Die zuletzt besuchte Anlage für Familiengärten, „Einsamkeit“, hatte das größte Problem mit der Wasserversorgung. Dort müssen die Kleingärtner das Wasser in kleinen Gießkannen sehr weit schleppen. Schattenspendende Bäume standen auf einer Obstbaumwiese dahinter und an den Rändern der Anlage.  Die Artischocken im Familien und Küchengarten"La Solitude" wurden besonders von den Hummeln besucht. Diese Pflanzen gedeihen hier besonders gut. Die langgezogenen Beete waren durchnummeriert und vielseitig bepflanzt. Der Wassermangel ließ jedoch viele Pflanzen krank werden und verkümmern. Die Kleingärtner als deutsche Jury entschieden sich dagegen einen Sieger zu ermitteln, da die Bedingungen in den „Familiengärten“ zu unterschiedlich waren. Als Dank für deren Teilnahme, erhielten die drei Gartenanlagen jeweils ein schönes Geschenk-Set für Weinliebhaber der Stadt Recklinghausen. Auch der Bezirksverband Recklinghausen der Kleingärtner e.V. hatte für den Bürgermeister der Stadt ein Geschenk mitgebracht. Ein Gartenspaten wurde ihm in Douai als Symbol der Städtepartnerschaft Recklinghausen - Douai unter Kleingärtnern geschenkt.Der Vereinsvorsitzende  der "Heimatliebe" in Suderwich, Armin Osthof, überreicht der deutschen stellvertretenden Bürgermeisterin Marita Bergmaier in Douai den zweiten Spaten. Dieser ist ebenfalls geschmückt in den Farben der Deutschlandfahne. Einen zweiten Spaten überreichte Armin Osthof der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Recklinghausen Frau Marita Bergmaier. Sie war zur gleichen Zeit in der Partnerstadt. Dieses zeigt, dass auch die Kleingärtner untereinander eine freundschaftliche Verbindung haben. Der Bürgermeister von Douai, Frédéric Chéreau, wird nun zu „Recklinghausen leuchtet“ kommen und vermutlich auch den Kleingärtnerverein „Heimatliebe“ besuchen.

Text und Bilder: Maria Althaus Auch Klaus Hermann von der "Brücke" aus Recklinghausen war zur gleichen Zeit in Douai. Eine von vielen großen Musikkapellen aus Douai spielte auf. Musikgruppen, bunte Fußgruppen, und auch riesige Figuren wie etwa "King Kong" oder "Raumschiff Orion" . Das große Thema waren Filme. 

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                             25.07.2023

35 Jahre erfolgreicher Naturschutz Förderkreis Feuchtbiotop Paschgraben Recklinghausen e.V. feiert Jubiläum.

vorne  vlnr. Jochen Welt, Marita Bergmaier, Werner Burmester, daneben zwei Besucherinnen, Ayse Bartlik, Besucherin, Wladislaw Bohdanow, Klaus-Dieter Hermann, Lothar Schmeller (ganz rechts)
 
Am 4. Juli 1988 wurde der Förderkreis „Feuchtbiotop Paschgraben Recklinghausen e.V.“ gegründet. Am Dienstagnachmittag, am Gründungstag, versammelten sich vor der neuen Schautafel an der Brücke zahlreiche Interessierte, Besucher und Förderer. Der Förderkreis, unter dem Vorsitzenden Werner Burmester, hatte dazu eingeladen. Viele waren gekommen. Jochen Welt, der ehemalige Bürgermeister der Stadt Recklinghausen und damalige erste Vorsitzende war unter den Besuchern. Er hatte in den Anfängen 21 Jahre den Verein als Vorsitzender geleitet. Zahlreichen Vertreter aus Recklinghäuser Jochen Welt (er weist mit dem Zeigefinger auf den Paschgraben) erzählt von den Anfängen und was alles schon gemacht worden ist. Werner Burmester (im weißem Hemd) und vom Bezirksverband Sigrid Bienek und Werner Placzek (links im Bild) und Marc Böhning (hinter Jochen Welt) hören ihm zu..  Kleingärtnervereinen, der Verschönerungsverein der Stadt, sowie Werner Placzek, der Vorsitzende des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner e.V., Marc Böhning Stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbandes Recklinghausen der Kleingärtner und stellvertretender Vorsitzender „Förderkreis Feuchtbiotop Paschgraben Recklinghausen e.V.“, Sigrid Bienek Kassiererin vom Bezirksverband, Ute und Walter Kühler von der „NABU“, Lothar Schmeller von der „Agenda 21“ zählten zu den zahlreichen Gästen. In Vertretung von Bürgermeister Marita Bergmaier (stellvertretende BM) beim Rundgang.Christoph Tesche war die stellvertretende Bürgermeisterin Marita Bergmaier gekommen. In ihrem Grußwort lobte sie den bemerkenswerten Einsatz des Förderkreises über mehrere Jahrzehnte für die Natur und Umwelt in und für unsere Stadt Recklinghausen. Der Paschgraben und die umliegende Landschaft seien ein Juwel. Der Förderverein habe sich zur Aufgabe gemacht, durch Schaffung von Lebensraum, die Vielfalt von Pflanzen und Tieren zu erhalten und zu schützen. Das passiere mit viel Leidenschaft und Hingabe und sei auch ein Verdienst von Werner Burmester mit. Der Förderkreis „Paschgraben“ und die bebilderte gute Beschilderung Schautafel informativ, wind- und wetterfest.wäre eine zusätzliche Bildungs- und Informationsquelle in der Stadt. So würde die Öffentlichkeit gut informiert über deren Ziele, Arbeit und Projekte. Bergmaier nannte die zahlreichen Preise, die dieser Förderkreis schon gewonnen hatte. Der Förderverein Feuchtbiotop Paschgraben wurde 2014 für seine hervorragende Arbeit mit dem Recklinghäuser Agenda- Preis ausgezeichnet. Außerdem waren sie zweifacher Sieger des Klimaschutzpreises „RWE-Westfalen-Weser-Ems“ und Preisträger des „Wilhelm Dröscher –Preises“. Beim anschließenden Rundgang durch das Gelände informierte Werner Burmester (vor einer Schautafel) erklärt den Teilnehmern die Arbeit des gemeinnützigen Vereins für Ausbau, Renaturierung und Pflege des Feuchtbiotops Paschgraben.der Vorsitzende Werner Burmester über die erfolgreichen durchgeführten Projekte des Förderkreises vorbei an den neu aufgestellten Schildern. Das letzte Schild, gespendet vom KGV-Recklinghausen 1, wurde am 22. Juni aufgestellt. Die Helfer trotzten dem Wetter, denn an diesem Tag hatte es in Strömen geregnet. Viele der damaligen Visionen wurden umgesetzt und verwirklicht. Dabei hatten sie zahlreicheEine von mehreren aufgestellten Schautafeln... Unterstützer und Förderer. So erzählte Werner Burmester dass die erste Info-Tafel Dank der „KSR- Entsorgungsbetriebe“ 2013 aufgestellt wurde. Die RWE hatte das Insektenhotel finanziell unterstützt. Da der Förderkreis ja einige Preise gewonnen hat, habe das sicherlich mit geholfen Fördergelder zu bekommen, meinte Burmester. Auch der Fahrradweg sei barrierefrei. Das invasive Springkraut sei Dank aktiver Mithelfer erfolgreich verbannt und bekämpft worden. Die drei großen Bereiche der Bach „Paschgraben“ als Entwässerungsgraben vlnr. Die stellvertretende BM- Marita Bergmaier, Bezirksfachberater Hans-Jürgen Husmann, Vorsitzender vom Förderkreis Paschgraben Werner Burmester (mit roter Tasche) und Walter Kühler vor der Obstbaumwiese. und dessen Verlauf, so Burmester, die Heckenkultur neben der Streuobstwiese und die Weidenbäume sind die nächsten angestrebten Projekte. Ein zweites Regenrückhaltebecken „In den Heuwiesen“ nach dem Vorbild der Niederländer und eine schöne Blühwiese seien weitere zukünftige Visionen. Das Oberflächenwasser soll dann mithilfe des Regenrückhaltebeckens in den Paschgraben geleitet werden. Auch von den Anfängen konnte der Förderkreisvorsitzende lebhaft erzählen. [img Geschichtl