Recklinghäuser Kleingärtnerin macht mit bei der "IGA 2027" im nächsten Jahr. 

Recklinghäuser Kleingärtnerin macht mit bei der "IGA 2027" im nächsten Jahr. 
Die Gastgeberin links Heike Liba und Zarah Keinhörster unter dem Apfelbaum. Eine Rose rankt dort hinein. Daneben ein Insektenhotel

Großes Interesse an Gartenparzelle der Kleingärtnerin Heike Liba beim diesjährigen Tag der "Offenen Gartenpforte". Sie macht mit bei der IGA im nächsten Jahr. 

Jedes Jahr werden am zweiten Juniwochenende verschiedene Gärten und Privatgärten geöffnet, die sich Gartenliebhaber und interessierte Gartenfreunde zu vorgegebenen Uhrzeiten anschauen können. Auch die Kleingärtnerin Heike Liba, aus dem Kleingärtnerverein "Hochlarmark" machte in diesem Jahr wieder mit. Über 10 Jahre ist sie an der Aktion der "offenen Gärten" mit dabei. Seit 2015 öffnet sie für die Besucher ihre liebevoll gepflegte Gartenparzelle in der Kleingartenanlage " Hochlarmark". An einem Tag, an diesem Sonntag, den 14. Juni, kamen in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr alleine 65 interessierte Besucher. Und alle waren begeistert von der schönen, gepflegten Parzelle mit der Blütenpracht und den schmucken Ecken zum Verweilen. Zu den zahlreichen Besuchern zählten auch Zarah Keinhörster von der Imkerei Keinhörster und sogar die IGA - Mitarbeiterin Silke Stritter. Die Besucher konnten wieder Platz nehmen und gegen eine kleine Spende den selbstgemachten Kuchen mit den Früchten aus ihrem Garten zu einer Tasse Kaffee genießen. Der Erlös ist für das Hospiz „Veritas“ in Minden-Lübbecke bestimmt. Im letzten Jahr kamen dabei weit über 300 € für diese Einrichtung zusammen. Bei dieser Gelegenheit warb die " IGA " - Mitarbeitern Silke Stritter für die Internationale Gartenschau, die nur alle 10 Jahre stattfindet und im nächsten Jahr zum ersten Mal im schönen Ruhrgebiet sein wird. Die Recklinghäuser Kleingärtnerin Heike Liba und ihr Mann Karl - Heinz sind dann natürlich auch mit ihrem Kleinod im Kleingärtnerverein "Hochlarmark" mit dabei um dann als aktive Kleingärtner und Recklinghäuser ihren schönen "schmetterlingsfreundlichen Garten" den interessierten Besuchern zu zeigen. Denn diese Bezeichnung, "schmetterlingsfreundlicher Garten", darf Heike seit der Auszeichnung durch die "NABU" im Jahr 2024 auch offiziell tragen. Im nächsten Jahr öffnet die "IGA 2027", die internationale Gartenschau vom 21. April bis Ende Oktober ihre Pforten. Gelegenheit zum Besuch ist in diesem Jahr noch an zwei Sonntagen. Dies ist am 19. Juli und letztmalig am 9. August. Dann öffnet die leidenschaftliche Kleingärtnerin in diesem Jahr noch ihre Parzelle und zeigt interessierten Besuchern ihren Garten. Immer in der Zeit von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr. 

   

Zur Person: 

Das ganze Gartenjahr, vom Frühjahr bis weit in den Herbst hinein, ist die Kleingärtnerin täglich und über Stunden auf ihrer Fläche beschäftigt. Mit Hingabe und Fleiß verwandelte sie jedes Jahr ihre Parzelle in ein neues blühendes Paradies für Insekten, wo Mensch und Tier sich wohlfühlen. Dabei wird Heike von ihrem Mann Karl - Heinz unterstützt, der die Ideen seiner Frau mit seinem handwerklichen Geschick verwirklicht. Auch hilft er ihr bei schweren Gartenarbeiten. Heike möchte allen zeigen, wie schön so ein Garten sein kann. Dabei achten sie auch auf die kleingärtnerische Nutzung. Diese halten die beiden Kleingärtner natürlich ein. Wer Heike an den vorgegebenen Terminen besucht, bekommt von ihr wertvolle Tipps für den eigenen Garten. Und ihr "grüner Daumen" bestätigen ihren Erfolg. Überall gibt es etwas zu sehen und zu entdecken. So sind neben den Staudenbeeten auch Flächen für Gemüse, Hochbeete, ein Gewächshaus und auch eine Kompoststelle vorhanden. Unter den Obstbäumen hat sie kunstvoll lauschige Plätze zum Verweilen eingerichtet. Eine Kletterose rankt blühend im Apfelbaum. Und Heike zieht auch selber Pflanzen hoch. Sie pflanzt, sät, hegt und pflegt ihre Pflanzen, zieht selbst Sämlinge, erntet und verarbeitet die Erzeugnisse aus ihrem Garten. Die jungen Pflanzen bietet sie gegen eine kleine Spende an. Das alles ist schon etwas ganz Besonderes. Zudem können die Gäste Platz nehmen und gegen eine kleine Spende den selbstgemachten Kuchen mit den Früchten aus ihrem Garten zu einer Tasse Kaffee genießen. Ein Besuch lohnt sich immer. Ihre Parzelle liegt inmitten der Kleingartenanlage "Hochlarmark". Sie selbst und ihr Mann bewirtschaften die cirka 635 Quadratmeter Fläche seit mehr als zehn Jahren gemeinsam. 

 

Text und Bilder: Maria Althaus 

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